Ratgeber
Erläuterungen zum gerichtlichen Mahnverfahren: Ablauf, Fristen, Kosten und Rechtsgrundlagen. Jeder Beitrag nennt Stand, Rechtsgrundlage und Redaktion.
Mahnung & Verzug
Was vor dem Gericht liegt: Zahlungserinnerung und Mahnung, der Eintritt des Verzugs und die Kosten, die Sie dem Schuldner dafür in Rechnung stellen dürfen.
Kunde zahlt Rechnung nicht: Vorgehen Schritt für Schritt
Ihr Kunde zahlt die Rechnung nicht - über alles Weitere entscheidet dann der Verzug. Erst ab ihm schuldet er Zinsen, Mahnkosten und die Pauschale, und erst danach lohnt der Gang …
Mahngebühren: was Sie verlangen dürfen
Eine Mahngebühr im Sinne eines festen Betrags gibt es nicht. Ersatzfähig ist der Schaden, der Ihnen durch den Verzug entstanden ist - und der ist bei einem Brief klein und …
Verzugszinsen berechnen: Zinsen, Pauschale und Mahnkosten
Wer zu spät zahlt, schuldet mehr als die Rechnung. Bei Zahlungsverzug zeigt der Rechner, was zur Hauptforderung hinzukommt und ab welchem Tag - damit im Mahnbescheid nichts fehlt, was sich …
Zahlungserinnerung: was sie bringt und was nicht
Zahlungserinnerung, erste Mahnung, freundlicher Hinweis - das Gesetz kennt keinen dieser Begriffe. Es kennt nur die Mahnung, und ob Ihr Schreiben eine ist, entscheidet der Inhalt, nicht die Überschrift.
Gerichtliches Mahnverfahren
Das gerichtliche Mahnverfahren von der Antragstellung bis zum Titel - Zustellung, Fristen, Katalognummern und die Beanstandungen des Gerichts.
Ablauf des gerichtlichen Mahnverfahrens: Schritte und Fristen
Das gerichtliche Mahnverfahren führt in acht Stationen vom Antrag beim Mahngericht zum vollstreckbaren Titel. Ob es zwei Monate dauert oder ein halbes Jahr, entscheiden zwei Punkte: wie schnell der Mahnbescheid …
Katalognummern im Mahnbescheid: was sie bedeuten
Im Mahnantrag steht Ihre Forderung nicht als Fließtext, sondern als Nummer aus einem amtlichen Verzeichnis. Wer die falsche wählt, bekommt den Antrag zurück - und verliert Wochen, in denen die …
Mahnbescheid-Zustellung: gelber Brief und Fristbeginn
Der Mahnbescheid wirkt erst, wenn er zugestellt ist. Von diesem Tag an läuft die Frist für den Widerspruch - und Sie erfahren als Antragsteller, wann es so weit war.
Monierung beim Mahnbescheid: was das Gericht beanstandet
Eine Monierung ist keine Ablehnung. Das Gericht sagt Ihnen, was am Antrag fehlt, und lässt Sie nachbessern. Wer die Frist verstreichen lässt, verliert diese Gelegenheit allerdings.
Was ist ein Mahnbescheid? Einfach erklärt
Ein Mahnbescheid ist eine gerichtliche Zahlungsaufforderung: Das Gericht fordert den Schuldner zur Zahlung auf und setzt ihm zwei Wochen für den Widerspruch. Bleibt der Widerspruch aus, wird daraus ein vollstreckbarer …
Vollstreckung
Was nach dem Titel kommt: der Vollstreckungsbescheid, die Pfändung von Lohn und Konto und die Grenzen, die das Gesetz dem Zugriff setzt.
Pfändungstabelle: was vom Lohn pfändbar ist
Ein Titel sagt, dass Sie Geld bekommen. Die Pfändungstabelle sagt, wie viel davon der Arbeitgeber überhaupt überweisen darf. Bei niedrigem Einkommen und mehreren Unterhaltspflichten kann das nichts sein.
Vollstreckungsbescheid: beantragen, Fristen und Kosten
Der Vollstreckungsbescheid ist der zweite Schritt im gerichtlichen Mahnverfahren. Widerspricht der Schuldner dem Mahnbescheid nicht, erlässt das Mahngericht auf Ihren Antrag einen Titel - und aus einem Titel wird vollstreckt, …
Verjährung
Wann eine Forderung verjährt, wodurch die Frist gehemmt wird und warum der 31. Dezember der wichtigste Termin im Forderungsmanagement ist.
Verjährung von Forderungen: Fristen, Hemmung, Neubeginn
Eine verjährte Forderung ist nicht erloschen - der Schuldner darf die Zahlung nur verweigern. Praktisch läuft das aufs Gleiche hinaus. Wer weiß, wie sich die Frist anhalten lässt, muss es …
Verjährungsrechner: wann Ihre Forderung verjährt
Die meisten Forderungen verjähren in drei Jahren, gerechnet ab dem Ende des Jahres. Daneben stehen Fristen von sechs Monaten bis dreißig Jahren, die taggenau laufen. Der Verjährungsrechner unterscheidet sie und …
Wann verjährt eine Rechnung? Fristen und die Frist zum Jahresende
Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre. Sie beginnt jedoch nicht mit dem Rechnungsdatum, sondern erst am Ende des Jahres, in dem die Forderung fällig geworden ist. Eine Rechnung aus 2023 …